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Es werden Posts vom Dezember, 2022 angezeigt.

Tajogaite

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  Damit war auf La Palma immer zu rechnen und doch hat niemand damit gerechnet. Es war kein Geheimnis, dass sich eine Magmablase unterhalb der südlichen Insel bis hin zur Nachbarinsel El Hierro erstreckt. 1972 gab es einen Vulkanausbruch im Süden, der aber kaum Schäden verursachte, 1949 brach ein Vulkan weiter nördlich aus. In den letzten Jahren gab es immer wieder Erdbebenschwärme, meistens kaum spürbar. Im Spätsommer 2021 verstärkten sich die Aktivitäten und am 19. September brach der Vulkan aus, weiter nördlich als erwartet. Zunächst wurde immer vom Cumbre Vieja gesprochen. So heißt der ganze Gebirgszug. Später wurde von den Inselbewohnern der Name Tajogaite ausgewählt, der Name bezieht sich auf das Gebiet des Ausbruchs. Bis zum 13. Dezember 2021 spuckte der Vulkan Unmengen an Lava und Asche aus. Heute raucht er immer noch leicht vor sich hin. 2.500 Gebäude wurden begraben, Dörfer komplett ausgelöscht. Die Lavaschicht ist teilweise bis zu 50 m dick und auch ein Jahr später noch ...

Der Hausgarten

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Nach einem Tag mit Sturm, Regen, in den Bergen Schnee, einem Tag mit klappernden Türen und Fenstern und einer ordentlichen Portion Regenwasser in der Wohnung bringt der Ostwind wieder afrikanische Luft auf die Insel. Der Saharastaub macht den Himmel milchig.  Zeit, sich wieder mit schmackhaften Vitaminen aus dem Garten zu versorgen.  Lecker sind auch die Mispeln: Und nicht nur bei uns in großen Plantagen angebaut:

Alle Wetter

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Der Tag in Tijarafe beginnt sonnig und lädt zum Terrassenfrühstück ein.  Doch bald ziehen erste Schauer über den Norden, noch in einiger Entfernung.  Doch am Haus kommt immer wieder die Sonne durch. Bis ganz plötzlich der Wind auflebt. Die Wolken fallen vom Berg bis auf 100 m Höhe ab.  Minuten später ergießen sich Wasserfälle aus dem Himmel. Ein Sturm drückt die Fluten vor Fenster und Türen, die gnädig einen Teil durchlassen.  Regen, Sturm, Calima (heiße afrikanische Wüstenluft) sollen das Wetter die nächsten Tage prägen. Spannung. 

Bethlehem auf La Palma

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  Der Stall von Bethlehem steht auf La Palma. Jedenfalls wenn man der Darstellung in Los Llanos folgt. Hier gehen die Palmeros ihrer landwirtschaftlichen Arbeit nach, während in der Krippe der kleine Jesus liegt. Die Weisen aus dem Morgenland reiten auf ihren Kamelen über die Terrassenfelder mit den inseltypischen Weinstöcken zur Krippe. Frohe Weihnacht allerseits!

Weihnachtsstimmung

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Die "Großstadt" der Westküste ist weihnachtlich geschmückt. Das Fest wird in Spanien etwas anders als in Deutschland gefeiert. Der Heilige Abend ist nicht so im Zentrum, Geschenke gibt es erst am 6. Januar. Eigentlich ist das logischer, denn an dem Tag tauchten, so die Legende, ja die Weisen aus dem Morgenland mit ihren Gaben auf.  Die Plaza de Espana bildet das Zentrum, rundherum Fußgängerzone, auf dem Platz ein schöner Weihnachtsmarkt, ausschließlich mit lokalem Kunstgewerbe. Auch so gut wie alle Straßen zeigen Schmuckbeleuchtung, nicht nur in den großen Gemeinden, sondern fast jede Laterne hat eine Weihnachtsdeko.  

Der Hotspot

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Tazacorte ist eigentlich zwei. Villa Tazacorte liegt etwas oberhalb der Küste, Puerto Tazacorte, sie der Name schon sagt... Tazacorte ist der echte Hotspot. Der Westen La Palmas ist von der Sonne verwöhnt, der Passat, der Wolken bringt, kommt aus Nordost und an den meisten Tagen, schafft es die feuchte Luft nicht über den Berg.  Ist der Westen schon sonnig und auch im Winter meistens warm, legt Tazacorte nochmal drei Grad drauf. Es ist der wärmste Ort der Insel. Passt gut, dass sich hier einer der beiden größeren Strände der ansonsten strandarmen Insel befindet. Im Winter jedoch kann der Atlantik ganz schön böse werden. Auch ohne Stürme gibt es manchmal heftigen Wellengang. Vor wenigen Tagen erst hat es zwei Touristen auf der Promenda niedergerissen. Nun ist der Strand gesperrt, was aber Einheimische und Touris nicht davon abhält, sich dort niederzulassen. Das Meer wirkt auch ruhig, doch Minuten später schon rast eine zwei Meter hohe Welle bis an die Promenade. Im Yachthafen sind a...

Casa Magic

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  Für die ersten vier Wochen ist die Casa Magic die Bleibe auf der Insel. Das Haus liegt unterhalb der LP 1, der Nord-Süd-Straße auf der Westseite La Palmas in La Punta, wenige Kilometer nördlich der großen Schlucht zwischen Nord und Süd der Insel. Die Eigentümer haben ein ehemals kleines Wirtschaftshaus und einen Stall schön ausgebaut.  Der Vorteil fast aller Häuser aufgrund der Topgrafie, La Palma ist ja quasi komplett ein Gebirge, Meerblick ist eingeschlossen.  La Punta hat - ohne Touris - mal gerade 500 Einwohner:innen, doch in dem Dorf finden sich ein Supermarkt, eine Art Baumarkt, ein Gartencenter, (mindestens) 2 Bars und etwas ganz Besonderes, die Glockenbäckerei mit dem wohl kleinsten Laden der Insel. Hier gibt es das wirklich leckere Brot, natürlich Bio, aus den besten Körnern, aber auch was man sonst zum Überleben braucht, Brotaufstriche herb und süß und Wein. Und wenn die Chefin, (natürlich?) eine Deutsche, nicht da ist, wird halt aufgeschrieben was gekauft wur...

Die Jesus-Runde

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Dies ist die Ermita de El Buen Jesus. Das besondere des Kirchleins, es hat keine Fenster und ist sehr schlicht gehalten. Doch das Gotteshaus hat eine große Bedeutung hier, so dass es zum Namensgeber des ganzen Fleckchens wurde. Das Dorf, ein Teil der Gemeinde Tijarafe, heißt El Jesus. Wir machen uns auf den Weg das Dorf zu umrunden... ...also die Jesus-Runde zu machen. Kleine steile Etappen, kurze Strecken auf einer Nebenstraße, ansonsten Wirtschafts- und Wanderwege auf dem westlichen Weg nach Süden, der Rückweg östlich der Straße nehmen wir den "GR 130", den Nord-Süd-Fernwanderweg. Überall blüht es am Wegesrand.  Hier die üppigen Blütenstände der Kalanchoe. Sie ist, wie die nächsten Pflanzen auch, Mitglied der Raublatt- und Dickblattgewächse-Familie. Manch Immobilie ist noch ausbaufähig, andere sind schon ausentwickelt. Viele solcher Casas werden an Touristen vermietet. Wir wohnen selbst auch in einer Casa, die einst ein landwirtschaftliches Gebäude war. Dazu später noch meh...