La Isla Bonita - Die schöne Insel
So wird La Palma genannt, die wohl grünste Insel der kanarischen Inselgruppe. Allein 40 % ihrer Fläche sind von Wäldern bedeckt, damit kann keine der anderen Inseln dienen. Nach fünf Besuchen ist sie ein bisschen so etwas wie die zweite Heimat geworden. Dem mitteleuropäischem Winter entflohen werde ich hier die nächsten zehn Wochen den ewigen Frühling genießen, der zu Beginn noch recht sommerlich daher kommt. Angereist bin ich mit der besten Ehefrau von allen, die aber zu Beginn 2023 wieder an die Arbeit muss - in Deutschland.
La Palma macht seinem Namen alle Ehre, denn las palmas sieht man überall, genau wie las bananas, weshalb man auch "die Bananeninsel" hört. Die Insel ist überschaubar, gerade 45 km lang und 27 km breit. Wie es sich für eine Vulkaninsel gehört ragt sie trotz ihrer Kompaktheit bis zu 2.500 m aus dem Meer heraus.
Es ist noch keine 2 Millionen Jahre her als die Insel aus dem Atlantik auftauchte. Der Vulkanismus vergrößerte die Insel immer mehr nach Süden. Daraus entstand vor 150.000 Jahren das Gebirge Cumbre Vieja - und die Erde ist mit dem Aufbau noch nicht fertig, wie erst der letzte Vulkanausbruch am 19. September 2021 gezeigt hat. Es war der folgenschwerste Ausbruch der letzten Jahrhunderte und zerstörte 2.700 Gebäude und begrub mit seiner Lava 1.200 ha Land.
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